Pfarramt Waldbrunn-Lahr 06479/325

Maria Verkündigung Hintermeilingen

Die katholische Kirche „Maria Verkündigung“ wurde 1932 von der Bevölkerung

erbaut. Die katholische Kirche „Maria Verkündigung“ wurde 1932 von der Bevölkerung erbaut. Als Baustoff diente Basalt der vor Ort, am Honigberg, gewonnen wurde. Die Höhe des Kirchturms beträgt 18 Meter. Am 1. Mai 1932 erfolgte die Grundsteinlegung. Noch im gleichen Jahr, am 15. Dezember 1932, erfolgte die Einsegnung durch Dekan Weidenfeller aus Langendernbach. Das Patronat „Maria Verkündigung“ hatte die Kirche von der gotischen Kapelle übernommen. Die Kirche steht nicht am Standort der gotischen Kapelle. Diese stand an der Ecke Schieferstraße/Bahnhofstraße. Dort befindet sich heute ein Brunnen. Im inneren der Kirche befindet sich eine Marienstatue aus Gips (um 1900) die vermutlich in einer Kölner Werkstatt gefertigt wurde. Weiterhin steht in der Kirche eine Statue der heiligen Theresia von Lisieux (um 1930). Die Orgel der Kirche wurde 1972/73 gebaut und verfügt über 1072 Pfeifen.

Kirchpatron Mariä Verkündigung

Der hl. Lukas überliefert uns in seinem Evangelium: Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
 
Das Fest Mariä Verkündigung wird am 25. März gefeiert, neun Monate vor Weihnachten. Am 15. August feiern die Hintermeilinger ebenfalls die Mutter Gottes, denn der 25. März fällt oft in die österliche Bußzeit..
 
Mit Maria wollen wir Jesus in die Welt hineintragen, an ihrer Hand stehen wir in Kreuz und Leid, wir sagen mit ihr gemeinsam‚ Ja – mir geschehe’ zum Willen des himmlischen Vaters.

(Quelle Wikipedia) (Bilder © grafikdesignklein.de)