Pfarramt Waldbrunn-Lahr 06479/325

Ehevorbereitung

"Das Sakrament der Ehe" Zu einer christlichen Ehe gehören vier Eigenschaften: 

  • Die Einheit,
  • die Unauflöslichkeit,
  • die Hinordnung auf das beiderseitige Wohl
  • die Bejahung der Elternschaft. Alles klar?

Mit Einheit ist so viel wie der Wille zur Treue gemeint, also dass man eben nur einen Partner heiratet.

Mit Unauflöslichkeit ist gemeint, dass dieses Eheversprechen solange gilt, wie der Ehepartner lebt.

Die Hinordnung auf das beiderseitige Wohl betont, dass man nicht aus wirtschaftlichen Gründen heiratet - auch nicht aus egoistischen Gründen - sondern aus Liebe: Damit es dem (der) anderen gut geht. Das gilt dann für die ganze Zeit der Ehe.

Und zuletzt die Bejahung der Elternschaft: Damit erklären die Eheleute, dass die bereit sind, die Kinder anzunehmen, die Gott ihnen schenkt.

Sie wollen heiraten? Herzlichen Glückwunsch! Eine Hochzeit ist etwas Besonderes. Mit Ihrer Entscheidung, kirchlich zu heiraten, gehen Sie den Bund der Ehe auch vor Gott ein. Doch zunächst sorgt eine kirchliche Hochzeit für viele Herausforderungen. Angefangen beim Taufschein über das Traugespräch bis hin zur Liedauswahl sind viele Punkte zu klären.

Wenn Sie sich entschieden haben, kirchlich zu heiraten, sollten Sie als Allererstes einen Termin für die Trauung festlegen. Wichtig ist vor allem, dass die standesamtliche Trauung vorher stattfinden muss. Auch wenn Ausnahmen möglich sind, bedarf es hierfür aber der ausdrücklichen Erlaubnis des jeweiligen Bischofs.

Zunächst sollten Sie für Ihre kirchliche Hochzeit ausreichend Vorlaufzeit einplanen. Als erstes müssen Sie das Pfarramt ihrer Wohnortpfarrei kontaktieren. Dieses ist zuständig für die Formalitäten rund um die Hochzeit wie das sogenannte Ehevorbereitungsprotokoll.

Frühestens sechs Monate vorher sollten Sie sich um folgendes kümmern: Sie müssen eine Taufbescheinigung beantragen, um Ihre kirchliche Hochzeit anzumelden. Diese bekommen Sie in der Pfarrkirche, in der Sie getauft wurden. Der Auszug aus dem Taufregister darf bei der Trauung nicht älter als ein halbes Jahr sein.

Achtung: Sicher sind seit Ihrer Taufe einige Jahre vergangen. Es kann also gut sein, dass Ihre Pfarrei mittlerweile mit einer anderen Kirche zusammengelegt wurde. Verschwunden sind die Unterlagen deswegen aber nicht. Fragen Sie dann am besten beim entsprechenden Dekanat nach. Dabei handelt es sich um eine kirchliche Verwaltungseinheit, in der mehrere Pfarreien zusammengefasst sind.

Zu welchem Dekanat Ihre Taufpfarrei gehört, erfahren Sie bei der entsprechenden Diözese. Aufpassen sollten Sie auch, wenn Ihr Partner aus dem Ausland kommt. Eine Taufbescheinigung zu beantragten, kann dann gegebenenfalls länger dauern.

Erst wenn Sie die Taufbescheinigung vorliegen haben, können Sie Ihre Trauung offiziell anmelden.

Ihre Heimatpfarrei klärt auch, ob für Ihre Hochzeit alle nötigen Informationen vorliegen und ihr nichts im Wege steht. Sobald Sie von dort grünes Licht haben, können Sie sich an die Planung des eigentlichen Gottesdienstes machen.

Wenn Sie sich nicht vom Pfarrer Ihrer Wohnortpfarrei trauen lassen wollen, sollten Sie nun Kontakt mit dem Pfarrer oder Diakon aufnehmen, der Sie trauen soll. Schließlich muss auch er an Ihrem Wunschtag Zeit haben. Gegebenenfalls müssen Sie das Datum also noch einmal ändern. Außerdem muss Ihre Wunschkirche ebenfalls frei sein. Rufen Sie dazu am besten im entsprechenden Pfarramt an. Telefonnummer und Adresse finden Sie entweder im Internet oder direkt an der Kirche. Dort stehen in aller Regel Schaukästen mit den Kontaktdaten des Pfarramtes. Warten Sie mit dem Verschicken der Einladungskarten in jedem Fall ab, bis der Termin für die kirchliche Hochzeit sicher feststeht.

Bei dieser Gelegenheit können Sie auch überlegen, ob und wie viele Ministranten Sie bei Ihrer Trauung haben möchten. Haben Sie vielleicht alte Freunde, die früher Messdiener waren? Sicherlich wäre es eine schöne Geste, wenn diese bei Ihrer kirchlichen Hochzeit dienen würden. Sollte das nicht der Fall sein, kann Ihnen aber sicher auch der Gemeindepfarrer weiterhelfen. Jetzt können Sie sich auch schon nach einem Fotografen umsehen, der Ihre Hochzeit im Bild festhalten soll. Sprechen Sie aber auch dies vorher mit dem Pfarrer ab, damit es während der Liturgie zu keinen Zwischenfällen kommt. Die Würde der Feier sollte immer gewahrt werden: So sollte sich der Fotograf beispielsweise während der Wandlung und dem Austeilen der Heiligen Kommunion zurückhalten.

Das müssen Sie in der Pfarrgemeinde tun, in der Sie gemeldet sind. Rufen Sie zur Sicherheit auch noch einmal in Ihrer Traukirche an, um den Termin noch einmal zu bestätigen. Wenn Sie sich für Ihre kirchliche Hochzeit einen anderen als den örtlich zuständigen Pfarrer ausgesucht haben, muss Ihr Wohnortpfarrer diesen beauftragen. Achten Sie also auch hier auf eine rechtzeitige Planung.

Das Ehevorbereitungsgespräch

Sobald Sie Ihre Trauung offiziell anmelden, machen Sie auch den Termin für das Traugespräch aus. Keine Angst! Es gibt keine peinlichen Fragen oder ein Eindringen in Ihre Privatsphäre. Der Pfarrer klärt Sie über die Bedeutung der Ehe auf. Nach katholischem Glauben ist diese ein heiliges Sakrament, also eine liturgische Zeichenhandlung. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist das Abbild der Beziehung zwischen Jesus und seiner Kirche - also etwas sehr Besonderes..................  

 

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